Berufsorientierung mit Ehemaligen für alle 10. Klassen

"Man sollte nur das machen, wozu man wirklich Lust hat!" "Diese Veranstaltung hat mir die Angst vor der Berufswahl genommen."

Solche und ähnliche Kommentare, ausschließlich positive, bestimmten die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler der fünf zehnten Klassen im Anschluss an die Berufsorientierungsveranstaltung mit neun ehemaligen OHG Schülerinnen und Schülern.

Es war ein buntes Grüppchen, das am 16.01.2025 den Weg zu ihrer alten Schule gefunden hat: Rabea Ernst (Abi 2013), Claudia Fenske (1991), Julia Geese (2001), Lothar Gellert (1976!!), Steffen Graeber (2007), Christopher Grupe (2001), Robin Kurze (2016), Silja Nordmeyer-Andrez (2003) und Konstanze Welke (2013). Und es waren so unterschiedliche Berufe vertreten wie Flugzeugbauingenieur, Psychologin, Schulleiter einer Grundschule, Landschaftsarchitektin, Hochschullehrer für öffentliche Verwaltung u.Finanzen oder Abteilungsleiter in der Innen- und Außenrevision bei Rossmann. Und sie kamen aus vielen verschiedenen Städten in Deutschland wie Hamburg, Hannover, Braunschweig, Münster oder Erfurt, um Schülerinnen und Schülern ihrer ehemaligen Schule bei der Berufsorientierung ein paar nützliche Ratschlage zu geben.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Thomas Bestian von Seiten des OHG sowie Petra Siebert und Rainer Köster vom Alumni Verein zu dem Thema „Berufliche Horizonte“ - Bildungs- und Berufsbiographien kennenlernen. Hilfe gab es außerdem von Celien Knauf vom Alumni-Team.

Das Besondere an dem Projekt ist, dass nicht die Berufsfelder im Mittelpunkt stehen, sondern die individuellen Entscheidungen in einer Berufsbiographie. Dazu gehören Fragen wie: Warum wurde eine Ausbildung begonnen? Warum später abgebrochen? Welche Zweifel und Krisen mussten überwunden werden? Welche Entscheidungshilfen gab es? Wie kam es zu einer Umorientierung? Welche persönlichen Tipps waren hilfreich?

Die Beschäftigung mit diesen Fragestellungen sollte dazu beitragen, mögliche Ängste und Unsicherheiten der Schülerinnen und Schüler bei der Berufsfindung zu minimieren, um dann den Mut zu entwickeln, eigene Wege zu suchen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde jeweils im Klassenverband konnten kleinere Schülergruppen mit Ehemaligen ins Gespräch kommen, um näher herauszufinden auf welchem Weg und mit welchen Motivationen und zuweilen auch Zufällen sie zu ihrem aktuellen Beruf gefunden haben. Dabei ergaben sich viele Nachfragen, so dass die Zeit manches Mal knapp wurde.

 

Den Ehemaligen hat dieser Vormittag ebenso viel Freude gemacht wie den Organisatoren und alle hoffen, dass es auch in der Zukunft enge Kontakte zu der aktuellen Schülergeneration geben wird. Abgerundet wurde der Vormittag mit einem kleinen, aber sehr leckeren Snack und vielen interessanten Gesprächen.

 

 

 

 

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